Adscale – Leichter Placements anbieten als Placements buchen

Was ist adscale?

Adscale besteht aus einem Display-Netzwerk, bei dem Webseitenbetreiber auf TKP oder CPC Basis Werbeflächen an werbetreibende Unternehmen anbieten. Auf diese Weise stellt adscale eine Art Vermittler zwischen diesen beiden dar, vergleichbar mit Google Adsense.

Ich habe eine Website und möchte bei Adscale mitmachen. Geht das?

Im Grunde genommen kann jeder bei Adscale Werbeflächen auf seiner Website anlegen. Das geht wirklich ganz einfach binnen 5 Minuten. Und da man selber den CPC (Kosten pro Klick) / TKP (Kosten pro 1.000 Kontake) bestimmt, lässt sich unter Umständen mehr Geld mit Werbung verdienen als mit Google Adsense. Besonders empfehlenswert ist es sowohl bei Adscale als auch Adsense angemeldet zu sein, um den Google Ad-Tag als alternativen Code bei Adscale zu hinterlegen. So würde auf derselben Werbefläche bei einer Nichtbuchung durch Adscale wenigstens noch Werbung seitens Adsense eingebunden werden. Denn schließlich will man als Webmaster auf welche Weise auch immer Geld mit seiner Website verdienen!

Zusammengefasst:

Als Inhaber einer Webseite brauchst Du lediglich den Preis der Werbefläche sowie die Platzierung innerhalb Deiner Website fest zu setzen. Danach beschreibt Du nur noch die Inhalte Deiner Webseite und bindest den AdScale Ad-Tag in den Quellcode ein. Das war´s!

Ich möchte Werbung buchen. Ist das genauso einfach?

Von wegen! Nicht umsonst kann man als Webseitenbetreiber bei Adscale mehr als beim Google Display-Netzwerk verdienen. Denn um Werbung bei AdScale zu buchen, benötigt man für eine effiziente Erreichung der Zielgruppe entweder viel Zeit oder nimmt große Streuverluste in Kauf. Je nachdem, ob man auf TKP oder CPC Basis bucht, fallen diese Verluste halt höher oder niedriger aus.

Also was genau ist so schwierig am Buchungssystem?

Schwer im Sinne von kompliziert ist nichts. Tricky trifft es wohl eher auf den Punkt. Als neuer Werbetreibender gibt man zunächst die Kampagnenart, sprich TKP oder CPC an. Es gibt noch die Möglichkeit Video, Layer oder Pop-Under als Sonderformate auf TKP Abrechnung zu buchen. Ebenso werden Textanzeigen auf CPC angeboten. Während Werbetreibende die Buchung von Standartformaten auf CPC bevorzugen, wünschen sich Publisher eine Auszahlung auf TKP Basis. Insofern ist die Anzeige relevanter Werbeplätze nach der Auswahl von Standartformaten via CPC geringer als das bei TKP Standartformaten der Fall ist.

Nun ist man auch schon bei dem Tricky Punkt 2, Werbeflächen auswählen, angelangt. Die Auswahl der Bannerformate ist genauso selbsterklärend wie die Rubriken Auslieferungsoptionen (Frequency Cap, d.h. Werbemittelkontakt pro Besucher, und Mehrfachauslieferung innerhalb einer Website), Filteroptionen und Targeting. Echte Sorgen bereitet einem die Kategorien-Auswahl. Hier wählt man als erstes eine bzw. mehrere passende Themengebiete aus, z.B. Elektronik & Computer, wenn man Werbung für das auxmoney Partnerprogramm schalten möchte, wie neulich geschehen. Schnell kann man an den nun verfügbaren Webseiten feststellen, dass sich darunter jede Menge unbrauchbares Zeug befindet. Von gelöschten, nicht mehr aktualisierten, themenfremden bis hin zu überteuerten CPC-Preisen ist alles vorhanden. Hier bleibt einem nichts anderes übrig als manuell Werbeplätze abzuwählen. Da Adscale aber keine Möglichkeit bietet alle Werbeplätze innerhalb einer Kategorie abzuwählen, um dann händisch mögliche Websiten anzukreuzen, bleibt einem nur der umgekehrte Weg. Nämlich mühselig 3 Sekunden pro Abwahl zu investieren. Das kann bei einer Abwahl von mehr als 100 Werbeplätzen ziemlich nervig werden.
Aber nur so lässt sich vernünftig das eingesetzte Budget verwalten. Schließlich will man nicht 2€ für einen Klick auf Webseiten zahlen, die gleich einer Linkfarm über keinerlei Content verfügen. Für Publisher solcher Seiten lohnt sich entsprechend die Vermarktung via Adscale, da ich mir kaum vorstellen kann, dass Adscale automatisiert langfristig die teilnehmenden Publisher kontrolliert. Bei Google Adwords wird regelmäßig der Site-Content überpüft.

Einfacher ist es nur, wenn man Retargeting machen möchte. Dadurch, dass nur Nutzer nach der Ansicht einer bestimmten Webseite (die durch einen Pixel markiert wird,) angesprochen werden können, spielt die Auswahl des Kategorien-Netzwerkes keine Rolle mehr.

Hat man diese Hürde hinter sich, bedarf es nur noch der Festlegung des maximalen Klick-Gebotes, des Gesamt-Budgets, Tages-Budgets und der Laufzeit. Also im Grunde genommen genau so wie man es von Google AdWords bereits gewohnt ist.